Lionel Messi, der vermutlich beste Spieler aller Zeiten, ist seit 20 Jahren das Gesicht des FC Barcelona. Seit seinem allerersten Profi-Fussballspiel im Jahr 2005 spielt er dort. Seitdem ist er herangewachsen, um für Barcelona alles zu gewinnen, was man gewinnen kann. Der Höhepunkt waren natürlich die Triple-Saisons 2009 und 2015, in denen Messi und sein Team die La Liga, die Champions League und den Copa del Rey gewannen. Bis 2020 waren sie sogar der einzige Klub, dem es gelang, das Triple zwei Mal zu gewinnen, aber jetzt hat der FC Bayern München ihren Rekord erreicht. Außerdem gewann Messi sechs Mal den Ballon d’Or, als er für Barcelona spielte. Vor dieser Saison dachten die meisten Fussballfans, er würde seine Karriere in Barcelona beenden, doch nun ist ein Fax durchgesickert, in dem Messi um seinen Austritt bittet. 

Ein neuer Trainer

Nachdem Barcelona eine der enttäuschendsten Spielzeiten der letzten Jahre mit einer 8:2-Niederlage gegen Bayern München in der Champions League beendet hatte, beschloss man, den Trainer Quique Setién zu entlassen. Ronald Koeman wurde ernannt, um Barcelona in die nächste Saison zu führen, und er scheint ein Hauptgrund für Messi’s Drang zu sein, gehen zu wollen. In Berichten von ksta.de heißt es, dass Koeman dem argentinischen Superstar sagte: „Die Privilegien im Kader sind vorbei, es muss alles für die Mannschaft getan werden. Ich werde unflexibel sein, man muss an die Mannschaft denken“. Luis Suarez wurde anscheinend auch vom neuen Trainer angerufen, der ihm sagte, dass er nicht mit ihm plane. Messi, den einige sogar für größer als den Klub selbst hielten und der mit Suarez befreundet ist, war nicht erfreut über diese Nachrichten.

Ermutigung durch ehemalige und aktive Spieler

Viele Spieler reagierten auf die Nachricht, indem sie Messi ermutigten. Der ehemalige Star von Barcelona und Real Madrid, Luis Figo, twitterte: „Wow!! Ein weiterer historischer Moment!!!“. Sogar die katalanische Legende Carles Puyol schrieb auf Twitter: „Respekt und Bewunderung, Leo. All meine Unterstützung, mein Freund.“  Messi’s Teamkollege Luis Suarez reagierte auf die Nachricht indem er Händeklatschen twitterte.

Wohin wird Messi gehen?

Während Fussballfans auf der ganzen Welt wünschen, dass er zu ihrem Verein kommt, gibt es nur wenige Stationen, die Sinn machen. In Barcelona verdiente Messi erstaunliche 26 Millionen Euro pro Jahr. Nicht viele Vereine sind in der Lage, ihm einen so hohen Betrag zu zahlen. Abgesehen davon will Messi auf jeden Fall die besten Chancen haben, wieder die Champions League zu gewinnen. Schauen wir also, was die möglichen Ziele sind.

1. Inter Mailand

Es gab viele Gerüchte in letzter Zeit, die besagen, dass Messi zur italienischen Mannschaft kommen wird. Nach der Übernahme durch den chinesischen Mogul Suning gibt es keinen Zweifel daran, dass sie mit seinem Gehalt zurechtkommen. Allerdings hat es Inter in diesem Jahr nicht einmal geschafft, in der Champions-League-K.O.-Phase zu spielen. Deshalb macht es keinen Sinn, dass Lionel Messi zu Inter Mailand kommt, wenn er keine Chance hat, die Champions League zu gewinnen.

2. Manchester City

Nachdem Pep Guardiola 2009 das Triple mit Barcelona gewinnen konnte und 2011 das Team verließ, wollte Messi immer wieder mit seinem Lieblingsmanager spielen. Der Scheich-Club Manchester City kann ihn sich zweifellos leisten. Sie waren sogar schon vor der Saison der Champions-League-Favorit. Es gibt wirklich keinen Grund für Messi, nicht zu dem englischen Klub zu gehen, deshalb steht City im Rennen um Lionel Messi definitiv auf der Pole-Position.

3. FC Bayern München

Dass Messi zum aktuellen Champions-League-Sieger geht, klingt zunächst völlig logisch, aber es liegen einige Steine im Weg. Bayern ist berüchtigt dafür, nicht viel Geld zu zahlen, weder für Gehalt noch für Transfergebühren. Ein Wechsel zum deutschen Rekordmeister ist daher nur möglich, wenn Messi bereit ist, eine Gehaltskürzung in Kauf zu nehmen.

4. Paris Saint Germain  

Seit Neymar Barcelona verlassen hat, geht es für die Katalanen bergab und für den brasilianischen Superstar bergauf. In diesem Jahr stand PSG sogar im Champions-League-Finale. Messi und Neymar hatten auch eine großartige Beziehung, als sie zusammen in Spanien spielten. Saint Germain, die von der Firma Qatar Sports Investments gesponsert werden, kann sich sein Gehalt durchaus leisten. Dieser Deal wäre für beide Seiten absolut sinnvoll.

 

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